Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Instrument, das in der Frühdiagnostik seltener Erkrankungen Unterstützung leisten, die therapeutische Effektivität verbessern und den Krankheitsverlauf überwachen kann, erklärte Jochen Jackowski, Lehrstuhl und Leitung der Abteilung für Zahnärztliche Chirurgie und Poliklinische Ambulanz an der Universität Witten/Herdecke, auf dem 16. MKG-Update-Seminar am 24. und 25. Januar 2025 in Wiesbaden.
Die Frage, welche Erkrankungen bzw. Beschwerden beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung angegeben werden müssen, führt immer wieder zu juristischen Auseinandersetzungen. Das Oberlandesgericht (OLG) Dresden nannte nun zu einem entsprechenden Fall im Beschluss vom 21.3.2024 (AZ: 4 U 1975/23; nicht rechtskräftig), über welches die Fachzeitschrift „Versicherungsrecht“, Heft 14 vom 15. Juli 2024 (75. Jg., S. 923-925), berichtet, folgende Leitsätze:
In den letzten Jahren zeigt sich ein steigender Trend der Krankheitszahlen, gerade auch durch psychische Erkrankungen, berichtete Martin Teufel, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, LVR-Klinikum Essen, anlässlich des Deutschen Kongresses für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie vom 13. bis 15. März 2024 in Berlin.
Dies hat der 8. Senat des Bundessozialgerichts (Aktenzeichen B 8 AY 3/23 R) in seiner Sitzung am 29. Februar 2024 entschieden.
Von den beliebten, kommerziell angebotenen Darm-Mikrobiom-Analysen riet die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in einer Stellungnahme vom 5. Dezember 2023 ausdrücklich ab.
Das Sozialgericht (SG) Landshut verpflichtete im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes eine Krankenkasse dazu, für eine Versicherte mit einer Long-COVID-Erkrankung vorläufig die Kosten für eine ambulante Apherese-Therapie (Doppelfiltrationsplasmapherese mit Kosten von über 1.000 Euro wöchentlich) mit einer Frequenz von einer Therapiesitzung pro Woche zu übernehmen (Beschluss vom 19.6.2023, AZ: S 10 KR 150/23 ER).
Da rheumatische Erkrankungen in der Regel stets eine Systemerkrankung sind beziehungsweise zahlreiche Organe außerhalb des eigentlichen Ursprungsortes wie Gelenke, Bindegewebe, Gefäße sowie Knochen betreffen können, gehören diese bei „Allgemeinsymptomen“ stets zum differentialdiagnostischen Repertoire, forderte Ulf Müller-Ladner, Direktor der Abt. Rheumatologie & Klinische Immunologie an der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim und Vorsitzender der DGIM, auf dem 129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) vom 22. bis 25. April 2023 in Wiesbaden.
Die Detektion, die grobe diagnostische Einordnung und die basale Therapie von Angst und Depression sind im neurologischen Kontext alleine schon dadurch von Bedeutung, dass sowohl Angst als auch depressive Symptome eine ohnehin sehr hohe Prävalenz haben, berichtete Claas Lahmann, Ärztlicher Direktor des Departments für Psychische Erkrankungen, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg, auf dem 15. Neurologie-Update-Seminar am 24. und 25. März 2023 in Berlin.