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Alle Artikel zum Thema Originalbeiträge

Beurteilung der Wohnfähigkeit im Betreuungsrecht – ein strukturiertes Vorgehen für medizinische Sachverständige

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P. Tonn, S. C. ReuterZusammenfassung

Ziel: Darstellung eines strukturierten Vorgehens zur Begutachtung der Wohnfähigkeit im Kontext des reformierten Betreuungsrechts.

Methodik: Narrative Auswertung von Gesetzestexten, Rechtsprechung und Leitlinien sowie Entwicklung eines dreidimensionalen Rasters...

Einführung, Konzept und Anwendung des Mini-ICF-APS – In Anlehnung an das Mini-ICF-APP

Ein somatisch-funktionelles Beurteilungsinstrument zur Erfassung von Aktivitäts- und Teilhabefähigkeit in der medizinischen Begutachtung – Das Mini-ICF-APS

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J. JochimsZusammenfassung

In der medizinischen Begutachtung somatischer Erkrankungen besteht ein anhaltender Bedarf an strukturierten, transparenten und nachvollziehbaren Verfahren zur Beurteilung funktioneller Einschränkungen. Während mit dem Mini-ICF-APP ein etabliertes Instrument zur Erfassung...

Multimodale kriterienbasierte Bewertung von Plausibilität und Konsistenz in medizinischen und ­psychologischen Sachverständigengutachten

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T. W. Grömer, P. Kühnlein, M. Jung, E. S. CapitoZusammenfassung

Multimodale Kriterien für die Prüfung von Plausibilität und Konsistenz sind in der Leitlinie für die Begutachtung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen aus 2019 formuliert. Es fehlen jedoch bislang nähere Beschreibungen zu...

PTBS bei Rettungssanitätern: eine “Wie Berufskrankheit“

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H. Dreßing, A. HoellZusammenfassung

Die posttraumatische Belastungsstörung ist die erste psychische Störung, die nach einem Urteil des Bundessozialgerichts grundsätzlich als eine „Wie-Berufskrankheit“ anerkannt werden kann.

Eine von den Autoren dieser Arbeit durchgeführte Meta-Analyse ergab bei den...

Wer sichert den Qualitätsstandard KI-gestützter ­medizinischer Gutachten? Zwischen ärztlicher Verant­wortung, Versicherungsinteressen und Algorithmen

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H. C. BrodingZusammenfassung

Die zunehmende Integration Künstlicher Intelligenz in medizinischen Gutachten wirft neben der erforderlichen medizinischen Expertise zentrale Fragen zur Verantwortlichkeit auf, da Gutachten erhebliche Auswirkungen auf Versicherungsleistungen, Renten und die...

Tabelle 1: NF1 Diagnosekriterien
Eine Falldarstellung zur Abschätzung der gesundheitlichen Eignung bei erblichen Erkrankungen mit langfristig erhöhtem Malignitätsrisiko

Verbeamtung bei Neurofibromatose Typ 1: Prognostische Bewertung zwischen Verlaufsdaten und Populationsrisiko

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M. BlumeZusammenfassung

Hintergrund: Die gesundheitliche Eignungsbeurteilung für die Verbeamtung auf Lebenszeit bei chronischen erblichen Erkrankungen mit erhöhtem Malignitätsrisiko stellt Gutachter vor das Dilemma zwischen prognostischer Unsicherheit und Diskriminierungsverbot.

Methode...

Ärztliche Aufklärung und Einwilligung – Aktuelle Rechtsprechung

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M. VogelerSchlüsselwörter Aufklärung – Arzthaftungsrecht – Aufklärungsformulare – Arzthaftungsrecht

Medical information and consent – ​​Current case law

Keywords Clarification – medical malpractice law – informed consent forms – medical malpractice law

MedSach 122 2/2026: –102-103I. Einleitung

D...

Die Risiko-Aufklärung – nur eine lästige Pflicht im präoperativen Setting?

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S. Mittelsten Scheid** Der Autor ist Vorsitzender Richter am Landgericht und sitzt einer Arzthaftungskammer am Landgericht München I vor. Er ist darüber hinaus als Güterrichter (Mediator) und regelmäßig als Referent an der Deutschen Richterakademie, Gerichten, Kliniken und Kongressen tätig. Der...

Leitlinien und Richtlinien – Fluch oder Segen in der medizinischen Begutachtung

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P. MengesSchlüsselwörter Leitlinien – Richtlinien – Behandlungsstandard – Pflichtverstoß

Guidelines and directives – a curse or a blessing in medical assessment

Keywords Guidelines – directives – treatment standard – breach of duty

MedSach 122 2/2026: –96-97Zusammenfassung

Leitlinien und...

Befunderhebungsfehler versus Diagnosefehler – Das Dilemma des Gutachters und die Folgen

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C. WohlersSchlüsselwörter Befunderhebungsfehler – Diagnosefehler – Standardunterschreitung – hypothetische Kausalität

Errors in data collection versus errors in diagnosis – The expert’s dilemma and its consequences

Keywords Errors in data collection – diagnostic errors – failure to meet standards –...

Die horizontale Arbeitsteilung in der interdisziplinären, fachärztlichen Zusammenarbeit

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D. FrankSchlüsselwörter Horizontale Arbeitsteilung – Diagnose-Irrtum – Diagnosefehler – Befunderhebungsfehler

The horizontal division of labor in interdisciplinary, specialist medical ­collaboration

Keywords Horizontal division of labor – diagnostic error – diagnostic mistake – findings error

MedSa...

Die Rolle des medizinischen Sachverständigen im Zivilprozess: Von der Beauftragung bis zum Anhörungstermin. Tipps aus der Praxis für die Praxis

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M. F. HeinSchlüsselwörter Sachverständiger – Befangenheit – mündliche Verhandlung – Zusatz-Gutachten

The role of the medical expert in civil proceedings: From appointment to the hearing. Practical tips for practical application

Keywords Expert witness – bias – oral hearing – supplementary expert...

Der Sachverständige – aus Sicht des juristischen Auftraggebers

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C. L. GehringSchlüsselwörter Privat-Gutachten – Sachverständiger – Behandlungsstandard – Dienstleistungsvertrag

The expert – from the perspective of the legal client

Keywords Private expert opinion – expert witness – standard of care – service ­contract

MedSach 122 2/2026: –86-87Es gibt...

Ärztliches Verhalten im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren

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A. SiebelSchlüsselwörter Medizin-Strafrecht – Behandlungsfehler – Ermittlungsverfahren – Todesbescheinigung – Zeugnisverweigerungsrecht

Medical conduct in criminal investigations

Keywords Medical criminal law – medical malpractice – investigations – death certificate – right to refuse to testify

Med...

Tabelle: typische Befundkonstellationen
Matrix der „Befundsynopsis für B-Konstellationen“
Hinweise:
- entscheidendes Bild-Bezugskriterium – „Majorkriterium“ - ist die „Chondrose Grad II im Röntgen bzw. Pfirrman Grad IV im MR bei LWK 4 – SWK 1 (blauer Innenkreis) – für eine anerkennende BK-Bewertung ist dies obligat - Ausnahme: C1-Konstellation (s. dort)
- Kranial von LWK 4 lokalisierte Chondrosen und „Begleitspondylosen“ sind hingegen fakultativ und definieren die nicht-anerkennungsfähigen B-Konstellationen (dunkelgraue Ringe)
- „Zusatzkriterien“ und „konkurrierende Faktoren“ werden (hellgraue Ringe) zudem durch den klinischen Gutachter erfasst und können den bildmorphologischen Konstellationsbefund modifizieren. 
Ziel der primär-fachradiologischen Bildanalyse ist zunächst die Ermittlung eines anerkennungsfähigen Schadensbildes. Bei Nicht-B1-; -B2- oder -C1-Konstellation ist der klinische Begutachtungsprozess abgeschlossen, da kein anerkennungsfähiges Schadensbild vorliegt.
- Die flächig-blau unterlegten Konstellationen sind in der Praxis häufig. Hiervon definieren B1- und B2-Konstellationen (schwarze dicke Abgrenzung) die BK-relevanten Zusammenhänge aller B-Konstellationen, wie oben erläutert.

Berufsbedingte Bandscheibenschäden – BK 2108/2109/2110

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Die Röntgen- und MR-Bildkriterien - Referenz-Matrix für „Befundkonstellationen“ 

Die Begutachtung der neuralgischen ­Schulteramyotrophie (Parsonage-Turner-Syndrom) in verschiedenen ­Rechtsgebieten

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C. Obermeyer, S. Bultmann, V. Wittchen, J. Clausen, S. Oberthür Zusammenfassung

Die neuralgische Schulteramyotrophie („NA“ wird als Abkürzung im Artikel verwendet, aber auch Parsonage-Turner-Syndrom, akute Brachialneuritis, idiopathische Plexusneuropathie sind gebräuchlich) ist eine akute...

Tabelle 1: Anthropometrische Messwerte nach (H. W. Jürgens, I. Matzdorff, J. Windberg, 1998)

Invaliditätsbemessung von stammnahen versus ­Mittelgelenkversteifungen an oberen und unteren ­Extremitäten anhand einer simulativen und analytischen Untersuchung des Bewegungsraumes

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HT. Klemm1, 2, V. Kulicke3, F. Mikula3, D. Henrich4

1 Fachgesellschaft Interdisziplinäre Medizinische Begutachtung e.V.
2 Freies Institut für medizinische Begutachtungen Bayreuth / Erlangen
3 Fakultät Mathematik, Physik, Informatik – Universität Bayreuth
4 Lehrstuhlinhaber Robotik und eingebettete...

Die neue BK Nr. 2117 – Läsion der Rotatorenmanschette – und der Vorrang der Ergebnisse des Ärztlichen Sachverständigenbeirats Berufskrankheiten (neuer § 1 Abs. 2 BKV) aus juristischer Sicht

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Prof. Dr. Peter BeckerZusammenfassung

Grundlage für die Entscheidung über das Vorliegen einer BK muss nach der derzeitigen Rechtslage und der gefestigten Rechtsprechung der jeweilige aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisstand sein. Der neue § 1 Abs. 2 BKV mit der Anordnung der vorrangigen...

Tabelle 1

Berufsbedingte Rotatorenmanschettenschäden

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Bildgebende Diagnostik zur Schadensbewertung bei der BK 2117

Abbildung 1. Codman-Klassifikation. Abbildung aus (Ellman, 1990)

Krankheitsbild „Berufsbedingte Rotatorenmanschettenläsion“ (BK-Nr. 2117)

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Anamnese, Klinik, Bildgebung, Arthroskopie

Abb. 1: Mindestausmaß der Armanhebung in Sagittalebene (links; Flexion/Extension) und Frontalebene (rechts, Abduktion/Adduktion); verändert nach IFA (2015)

Relevante Einwirkungen im Sinne der Berufskrankheit Nr. 2117

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D. DitchenZusammenfassung

Die im Jahr 2025 neu eingeführte Berufskrankheit Nr. 2117 zeigt einige Herausforderungen für die Ermittlung und Bewertung der relevanten Einwirkung durch die zuständigen Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Die BK-Nr. 2117 umfasst Läsionen der Rotatorenmanschette...

Die neue Berufskrankheit Nummer 2117 „Rotatorenmanschettenläsion“.

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Kritische Anmerkungen zur „Wissenschaftlichen Begründung“ (WB) - offene Fragen und Unklarheiten.

Alternativmedizin bei vermutlicher Depression als medizinisch notwendige Heilbehandlung?

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G.-M. OstendorfZusammenfassung

Viele komplementär- bzw. alternativmedizinischen Behandlungen erfolgen bei Patienten mit einer (wahrscheinlichen) Depression. Placebos sind effektiv bei Depression; und insbesondere invasive Behandlungen haben einen deutlichen Placeboeffekt. Wie eine kritische Analyse...

Abb. 1: Ablaufdiagramm Zusammenfassung von Haupt- und Zusatzgutachten

Die Rolle des Hauptgutachters bei multidisziplinären ­Begutachtungen

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J. Schmidt1, A. Schmidt2, I. Schmidt11 Institut für Unfall- und Rehabilitationsmedizin, An-Institut an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane2 HANSEATICUM, Hamburg Zusammenfassung

Die Aufgabe eines Hauptgutachters besteht in der Prüfung und Zusammenschau aller Gutachten zu einem...

Tabelle 1: Darstellung der Funktionsbeeinträchtigung anhand der Sehschärfe in Prozentsätzen unter Berücksichtigung bekannter ­Bezugsgrößen des jeweiligen Rechtsbereiches

Zur Beschreibung der Leistungsfähigkeit des Auges durch den medizinischen Sachverständigen

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F. Tost, K. RohrschneiderZusammenfassung

Resultate bei der gutachtlichen Sehschärfeprüfung sind grundsätzlich immer gemäß der logarithmischen Abstufung der dezimalen Visusstufen nach DIN ES ISO 8596 zu dokumentieren. Die Übertragung einer Visusstufe in eine Prozentangabe bietet keinen Mehrwert oder...